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Inmitten der österreichischen Länder lagen jahrhundertelang einige "Inseln", die politisch zum "Ausland" gehörten.
Dieses "Ausland" waren durchwegs geistliche Fürstentümer des Heiligen Römischen Reiches.
Für diese Orte waren also nicht die Habsburger die weltlichen Landesherrn, sondern der jeweilige Bischof bzw. Erzbischof.
Das ist für die historische und genealogische Forschung von Relevanz, weil die weltliche und geistliche Geschichte dieser Orte in diesen Bistumsarchiven dokumentiert ist.

NIEDERÖSTERREICH:
Bach-, Ober- und Mitterarnsdorf standen von 860 bis 1803 im Besitz des Fürsterzbistums Salzburg
Groß-Enzersdorf stand von 1202 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising
Hollenburg stand von 995 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising
Neuhofen an der Ybbs stand von 996 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising
Traismauer stand von 860 bis 1803 im Besitz des Fürsterzbistums Salzburg
Waidhofen an der Ybbs „Bayrisch Waidhofen“ stand von 1053 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising
Ulmerfeld stand von 995 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising

OBERÖSTERREICH:
Kirchdorf an der Krems, Hausmanning, Seebach und Teile von Kremsdorf standen von der zweiten Hälfte des elften Jahrhunderts bis 1811 im Besitz des Hochstiftes Bamberg

STEIERMARK:
Oberwölz mit dem Wölzer- und Katschtal
standen von 1202 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising

KÄRNTEN:
Feldkirchen
stand von 1166 bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
Griffen und die Umgebung stand von 1007 bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
Kanaltal stand bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
oberes Lavanttal stand bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
Tarvis stand von 1007 bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
Villach stand von 1007 bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg
Wolfsberg stand von 1007 bis 1759 im Besitz des Hochstiftes Bamberg

KRAIN:
Bischofslack
(slowe. Škofja Loka) stand von 973 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising
Klingenfels, Herrschaft stand bis 1622 im Besitz des Hochstiftes Freising

TIROL:
Innichen (ital. San Candido) stand von 783 bis 1803 im Besitz des Hochstiftes Freising