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Eine gewaltige Reklamewelle rollt auf die Ahnenforscherszene Europas zu, die der DNA-Genealogie-Firmen.
DNA-Tests für genealogische Zwecke werden als "wertvolle Forschungshilfe" und im übrigen als "völlig harmlos" angepriesen.
Doch beide Aussagen stimmen nicht.

Da praktisch alle einschlägigen Foren zum Thema inzwischen fest in der Hand dieser Industrie sind, sind dort Gegenargumente oder gar Warnungen davor unerwünscht, wer es trotzdem wagt, fliegt dort nicht selten auch hinaus. Bedenken oder gar Kritik stören ja schließlich dieses rasch wachsende Milliardengeschäft.
Wie groß dieses Geschäft ist, zeigt die Tatsache, daß der weltweit führende Anbieter, AncestryDNA, im Jahr 2017, an einem einzigen sog. "single sales weekend" 1,5 Millionen Tests (test kits) verkaufen konnte.
https://theconversation.com/is-your-genome-really-your-own-the-public-and-forensic-value-of-dna-95786

Die ansonsten oft sehr wachsame Datenschützerszene in Europa hat dieses Thema bisher fast völlig übersehen und auch das Problembewußtsein an den Universitäten beginnt erst langsam zu erwachen.

Damit ist die blumige Werbung der DNA-Firmen oft das einzige, was viele Forscher erreicht und viele davon schicken bereitwillig ihre DNA-Probe an eine Firma in Übersee.

Um dieses krasse Informationsdefizit vieler Forscher ein bisserl auszugleichen, will ich hier die wichtigsten Punkte kurz darstellen.
Ich kann die millionenschwere Werbeflut der DNA-Firmen natürlich weder anhalten noch ausgleichen. Aber vielleicht führen meine sachlichen Darstellungen hier doch dazu, daß sich mancher Forscher - VOR der Einsendung des Tests - auch ausführlicher über die Chancen und Risiken informiert.
Das sähe ich als Erfolg an.
Entscheidet er sich dann trotzdem für den Test ist es auch gut und seine freie Entscheidung.

 

1. WAS IST EIN DNA-TEST?
Dabei wird eine Probe von körpereigenem Gewebe, z.B. Schleimhautzellen aus der Mundhöhle, per Wattestäbchen abgenommen und an dieser Firmen eingesendet.
Schleimhautzellen enthalten, wie alle anderen Körperzellen auch, die komplette Erbinformation dieses Menschen, das sog. Genom.


2. WAS GESCHIEHT BEI DIESEM GENTEST?

Die DNA-Firmen analysieren mit biochemischen Methoden gewisse Abschitte dieses Genoms, d.h. die Abfolge der vier Nukleinbasen Adenin (A), Guanin (G), Cytosin (C) und Thymin (T), die in unterschiedlicher Zusammensetzung paarweise als Doppelhelix auf den 46 menschlichen Chromosomen angeordnet sind.
Diese Testergebnisse werden dem Kunden übermittelt, der sie dann in den Datenbanken dieser Firmen, aber auch auf Vergleichsportalen im Internet mit den DNA-Proben anderer Einsender vergleichen kann.

Es gibt bei manchen Firmen auch die Möglichkeit die DNA-Probe anonym einzusenden, aber spätestens bei der Bezahlung ist den Firmen wohl meistens bekannt, wessen DNA sie da analysiert haben.


3. AUSWERTUNGSMÖGLICHKEITEN

A) Y-CHROMOSOM
Per Überprüfung des Y-Chromosoms, dieses ist ein Geschlechtschromosom (Gonosomen) und nur bei Männern vorhanden, kann jeder Mann feststellen, ob er mit einem anderen Mann in direkter Linie verwandt ist. Denn dieses Y-Chromosom wird immer und praktisch unverändert vom biologischen Vater auf den Sohn vererbt.
Der Haken daran ist, daß man nicht sagen kann, wann sich diese Linien aufgeteilt haben. Das kann 5 Generationen zurück sein, aber auch 15.
Man kann damit zwischen zwei Männern mit Kontakt über die rein väterliche Linie feststellen, ob die gesetzlichen Väter auch die leiblichen waren.
Stimmt das Y-Chromosom aber nicht überein, dann war es das auch schon. Wo und wann in der väterlichen Kette das außereheliche Kind sitzt und bei welchem der beiden Probanden, kann man nicht feststellen.

B) MITOCHONDRALE DNA
Etwas ähnliches, aber wesentlich unspezifischer, gibt es über die Mitochondrien-DNA zwischen Frauen. Diesen Test kann man aber nur zum Ausschluß von Verwandtschaft benutzen. Übereinstimmung ist keine Bestätigung von naher Verwandtschaft.
Da die Mütter aber ohnehin meist bekannt sind, braucht das kaum jemand.

C) MATCHING
Per Vergleich (Matching) kann man, wenn längere idente Gensequenzen auf den 22 Paaren der autosomen Chromosomen (alle außer den Gonosomen) vorliegen, auf Verwandtschaft schließen.
Aber man kann ab der 4. Generation nicht sicher sagen, wie weit diese Verzweigung zurück liegt und natürlich nie, in welcher Vorfahrenslinie man Übereinstimmungen hat.
Zudem verschwindet die DNA mancher Vorfahren bereits nach ca. 8 Generationen vollständig aus dem Erbgut der Nachkommen.
D.h., wenn Sie jemand finden, der längere idente Gensequenzen hat, dann lohnt es sich die Stammbäume zu vergleichen. Vielleicht findet man den gemeinsamen Vorfahren.
Aber gerade dieser komplett weit zurück erforschte Stammbaum ist dabei oft das Problem, weil viele, die DNA-Genealogie betreiben, glauben, sie können sich die konventionelle Forschung damit ersparen.
Das ist aber natürlich nicht der Fall, ohne penibel und seriös erforschten Stammbaum ist Matching sinnlos.

Wenn aber beide Forscher den Stammbaum bis zum gemeinsamen Vorfahren zurück erforscht haben, dann braucht man keine Matching mehr, denn dann reicht es ja in einer Stammbaum-Datenbank die Namen zu vergleichen.
D.h. dieser Test ist letztlich überflüssig.
Da bereits nach 8 Generationen manche Vorfahren schon komplett aus der DNA verschwunden sind, kann man per Namensvergleich auf Verwandte stoßen, das aber per DNA-Test weder bestätigen noch widerlegen.

D) HERKUNFTSANALYSEN
Die DNA-Firmen bieten auch "Herkunftsanalysen", "Ethnizitätsanalysen" und
Ähnliches an, mit Prozentrechnungen und schönen bunten Kärtchen.
Das mag für isolierte Inselbevölkerungen wie auf Island oder den Färöer-Inseln funktionieren.
In Mitteleuropa funktioniert es nicht!
Denn hier waren die dokumentierten Wanderungsbewegungen in den letzten 2200 Jahren viel zu intensiv, also daß man regionalspezifische DNA bestimmen könnte.
Und die sozialen und religiösen Barrieren, die jahrhundertelang das Heiratsverhalten in Mitteleuropa bestimmt haben, die werden bei diesen "Herkunftsanalysen" überhaupt völlig vernachlässigt.

Dazu drei Beispiele:

D1) ENDOGAMIE MANCHER BERUFSGRUPPEN
Vor der Aufhebung der Grundherrschaften lebten viele Berufsgruppen strikt endogam. D.h. sie heirateten in der Regel in ihrer Berufsgruppe. Manche wie die Müller taten das, um ihren hohen sozialen Status und ihr Fachwissen zu erhalten, manche wie die Abdecker/Wasenmeister/Schinder und Scharfrichter taten es, weil sie aus der Gesellschaft ausgeschlossen waren und sich anders gar nicht verehelichen hätten können.
Ein schönes Beispiel dafür sind auch die Halter (Viehhirten), die oft jahrhundertelang nur untereinander geheiratet haben. Damit sind sie sich natürlich genetisch ähnlich geworden. Und sie mußten immer wieder abwandern, eben um einen heiratsfähigen Ehepartner in der selben Berufsgruppe zu finden.
Praktisch bedeutet das beispielsweise, daß die Halter Niederösterreichs den Haltern Mährens, Westungarns, Oberösterreichs und der Steiermark genetisch wesentlich ähnlicher waren, als ihren unmittelbaren Haus-Nachbarn im selben Dorf, den Bauern und Dorf-Handwerkern.
Die geographische Auswertung der DNA-Proben nimmt darauf keinerlei Rücksicht.

D2) RELIGIÖSE ENDOGAMIE
Vor etwa 1780 spielte die Religionszugehörigkeit eine gewaltige Rolle.
Nach dem Prinzip des "Augsburger Religionsfriedens" von 1555 bestimmte der Landesherr auch die Religion seiner Unterthanen ("cuius regio eius religio"). Und manche Landesherren, darunter auch die Habsburger und Wittelsbacher, waren in diesem Punkt sehr streng, ja unerbittlich. Andersgläubige standen vor der Wahl sich zu "bekehren" oder auszuwandern. Damit entstanden ab etwa 1650 an Landesgrenzen auch oft Konfessionsgrenzen. Die böhmisch-sächsische Grenze im Erzgebirge ist da ein anschauliches Beispiel. Um 1780 herum waren praktisch alle Menschen auf der böhmischen Seite römische Katholiken, praktisch alle auf der sächsischen Seite Lutheraner.
Da das Heilige Römische Reich in vielen Regionen territorial stark zersplittert war, gab es häufig völlig konträre religiöse Verhältnisse auf engstem Raume.
Ein anschauliches Beispiel dafür war die kleine Grafschaft Ortenburg, nahe Passau, die genauso lutherisch war wie ihr Graf. Rundherum lag das erzkatholische Niederbayern.
Diese Konfessionsgrenzen waren zwar nicht unüberwindlich, es gab immer wieder "Bekehrungen", z.B. um heiraten zu können, aber in der Regel heiratete man doch in der eigenen Religionsgemeinschaft. Damit wurden diese religiösen Grenzen allmählich auch zu genetischen.
Praktisch bedeutet das, daß zwischen den Ortenburger Unterthanen und den benachbarten Niederbayern genetisch deutliche Unterschiede bestanden haben - obwohl sie in Sichtweite voneinander lebten.
Da viele Grenzdörfer an vielen Grenzen politisch geteilt waren, gingen derartige religiös-genetische Grenzen manchmal quer durch die Ortschaft.
Die geographische Auswertung der DNA-Proben nimmt auch darauf keinerlei Rücksicht.

D3) ADELIGE ENDOGAMIE
Dieses Beispiel ist auch heute noch weitgehend bekannt. Die Heirat von Adeligen unterhalb ihres Standes war verpönt, ja oft verboten.
Aber auch innerhalb des Adels gab es enorme "Rangunterschiede" zwischen den "regierenden Häusern" des Hochadels (Könige, Kurfürsten, Herzöge, Markgrafen usw.), dem "mittleren Adel" (Fürsten, Grafen, Freiherrn) und dem niederen Adel (Ritter, Edle, "von"). Auch diese Form von Endogamie führte natürlich zu getrennten Genpoolen.
Das bedeutet praktisch, daß ein ungarischer Graf einem niederösterreichischen, mährischen oder steiermärkischen genetisch wesentlich ähnlicher war, als seinem Kammerdiener, seinem Kutscher und seinen Hayduken (Leibwächtern) - auch wenn alle diese Familien seit Generationen gemeinsam im selben Dorf lebten.
Auch auf diese Art von Endogamie nimmt die geographische Auswertung der DNA-Proben keinerlei Rücksicht.

Und deshalb ergeben diese "Herkunftsanalysen", oft je nach Gen-Firma völlig unterschiedliche Ergebnisse. Der Kunde merkt das aber meist gar nicht, weil er meistens nur bei einer Firma einen Test machen läßt.

Manche Firmen geben bei diesen "Herkunftsanalysen" ehrlicherweise nur Großregionen an, also beispielsweise "westliches Mitteleuropa", "östliches Mitteleuropa" usw.
Das ist ehrlicher, sagt aber eben auch wenig aus. Als Wiener mit Wurzeln in Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Böhmen, Mähren, Schlesien, Schwaben, Thüringen usw. habe ich natürlich genetische Vorfahren aus beiden Regionen, dazu brauche ich keinen Gentest, das wußte ich schon immer!

Wie schon oben erwähnt, verschwindet das Erbgut mancher Vorfahren schon nach 8 Generationen (ca. 270 Jahren) völlig. D.h. ab dann können nur die Vorfahren-Sequenzen analysiert werden, die sich eben "durchgesetzt" haben. D.h. ab hier hat man nur mehr eine Auswahl an Vorfahrens-DNA zur Analyse vorliegend. Wie man mittels dieser willkürlichen "Auswahl" überhaupt weiter zurückliegende Aussagen treffen kann ist nicht logisch erklärbar.

Auf "Ethnizitätsanalysen" (mancher Firmen) a la "Du bist Kelte", "Du bist Germane", "Du bist Römer" usw. gehe ich hier gar nicht näher ein, denn das waren nie genetisch homogene Gruppen, sondern
genetisch inhomogene Sprach- und Kulturgruppen.
Und jeder südliche Mitteleuropäer hat sowohl (sehr viele) keltische, germanische, romanische, slawische, magyarische usw. Vorfahren unter seinen ca. 2.000.000.000 Vorfahren (ohne Ahnenschwund) der letzten 30 Generationen (ca. 1000 Jahre).
Dazu brauche ich keinen Gentest, das weiß ich auch so.

Erstaunlicher weise nehmen viele DNA-Kunden diese "Herkunftsanalysen", ja selbst diese absurden "Ethnizitätsanalysen" wirklich ernst und schreiben beispielsweise mit merklich stolz geschwellter Brust an ihre Facebook-Freunde: "Ich hab's ja schon immer gewußt, ich bin zu 80% Germane aus Westfalen und zu 20% Kelte aus England."
Macht man sie dann höflich auf die Absurdität dieser Behauptungen aufmerksam, dann handelt man sich nicht selten Grobheiten ein.
Die Rassenkunde längst vergangener Zeiten ist in manchen Köpfen tatsächlich noch sehr lebendig - und manche DNA-Firmen befeuern diesen Unsinn auch noch!

Fazit:
Diese "Herkunftsanalysen", "Ethnizitätsanalysen" usw. sagen nicht wirklich etwas aus. Sie sind "Blendwerk" für leichtgläubige Kunden, oft auch um davon abzulenken, daß sich durch den DNA-Test keine neuen verwandtschaftlichen Beziehungen ergeben haben.
Motto: "Leider keine Verwandtschaft, aber immerhin weiß ich nun, aus welchem antiken "Volk" ich stamme."

Natürlich enthalten auch geschriebene Quellen gelegentlich Irrtümer und manchmal auch bewußte Fälschungen. Aber verglichen mit "Herkunftsanalysen" sind sie natürlich um Größenordnungen glaubwürdiger.

4. RISIKEN
Mit jeder abgegebenen Speichelprobe liefere ich dieser DNA-Firma mein komplettes Erbgut (körpereigenes Genom) aus.
Das bedeutet u.a. den kompletten Bauplan des Körpers: Informationen über mein Geschlecht, mein Alter, mein Aussehen (Größe, Haar- und Augenfarbe usw.), meine Anfälligkeit für
Krankheiten (körperlich und psychisch), besondere (ererbte) Fähigkeiten und
Charaktereigenschaften usw.
Vieles dazu ist bereits erforscht, vieles wird noch folgen.

Natürlich versichern alle diese DNA-Firmen in ihren Geschäftsbedingungen (das sind lediglich einseitige Willenserklärungen, die diese Firmen jederzeit ändern oder abschaffen können), daß die DNA der Kunden streng geschützt und nicht weitergegeben wird.
Und natürlich sind das, wie mehrere Beispiele der letzten Zeit gezeigt haben, leere Formeln.
Sowohl die Polizeibehörden als auch die Geheimdienste aller größeren Staaten und vermutlich auch weitere Institutionen verwenden die genealogischen DNA-Proben für ihre Zwecke.
Das sind Fakten!

Jede DNA-Probe ist ein ausgezeichnetes Identifikationsmerkmal, wie es kein besseres gibt.
Fotos, Fingeradrücke, Iris-Scanns usw. beziehen sich immer nur auf diese konkrete Person. Nur die kann damit identifiziert werden.
Mittels DNA-Proben kann man aber nicht nur die Testperson, sondern auch dessen nahe Verwandte:
Eltern, Geschwister, Nachkommen, Neffen, Nichten usw. problemlos identifizieren. Denn nahe Verwandte haben lange gleichlautende Gensequenzen (siehe Punkt 3).

Praktisch bedeutet das, daß die Polizei- und Geheimdienstlabore jedes größeren Staates mittels meiner DNA-Probe in einer genealogischen Datenbank beispielsweise (legalerweise oder illegalerweise) einen meiner nahen Verwandten in Südamerika identifizieren könnten.
Dieser Staat dort war im 20. Jahrhundert mehrfach eine blutige Diktatur und die Identifikation eines Regimegegners war dort oft gleichbedeutend mit Haft, Folter und/oder Tod.
Gleiches könnte beispielsweise auch einer meiner Großnichten in 50 Jahren in Europa oder wo auch immer passieren.

Und natürlich sind DNA-Tests keineswegs fehlerfrei, d.h. auch völlig unbeteiligte Personen können dadurch in Verdacht geraten, wie dieses Beispiel zeigt:
https://theconversation.com/is-your-genome-really-your-own-the-public-and-forensic-value-of-dna-95786

Deshalb brauche ich über "Chancen" und "Risiken" gar nicht nachzudenken - das werde ich - für ein Hobby wie die Genealogie - niemals tun, bzw. meinen Verwandten und Nachkommen antun!

Natürlich könnte so ein DNA-Test - früher oder später - beispielsweise auch in die Hände der Versicherungswirtschaft gelangen und dort Nachteile für den Probanden, seine Verwandtschaft und Nachkommenschaft bewirken. Ähnlich ist es mit den Personalberatungs-Firmen usw.
Und vermutlich würde der Betroffene niemals erfahren, warum er beispielsweise keine Lebensversicherung, Zusatz-Krankenversicherung usw. bekommen hat oder seine Bewerbung um einen Posten erfolglos war.

Lediglich die Forscher, die weder Nachkommen, noch Geschwister oder Cousins mit Nachkommen
haben und selbst keine Angst einmal in einer Diktatur leben zu müssen, die können derartige DNA-Tests relativ gefahrlos machen.
Alle anderen Forscher sollten besser die Finger davon lassen, denn die Risiken sind gewaltig und in ihren Ausmaßen heute noch keineswegs völlig abschätzbar!

Das ist meine, auf obenstehenden Fakten basierende, Meinung.
Ich erwarte nicht, daß alle anderen Forscher meine Meinung teilen.
Aber die hier aufgelisteten Fakten sollten sie kennen.

Zielgruppe dieser Ausführungen sind jene Forscher, die noch keinen DNA-Test gemacht haben, es aber in Erwägung ziehen.
Diejenigen, die (wie ich selbst) das ohnehin nie machen würden, können ja nichts falsch machen.
Und diejenigen, die einen derartigen Test schon machen haben lassen, können nur mehr - für sich selbst, ihre Verwandtschaft und Nachkommen - hoffen, daß diese Testresultate nie in falsche Hände geraten mögen.

Hier noch ein Hinweise auf einen Fachartikel zum Thema:
Die Autorin Frau Dr. Isabelle Bartram ist Molekularbiologin und beschäftigt sich mit der Problematik:
https://gen-ethisches-netzwerk.de/mai-2018/golden-state-killer

Zu meiner Qualifikation:
Ich bin kein studierter Biochemiker oder Molekulargenetiker.
Aber ich habe in meiner Jugend einige Zeit lang Medizin studiert und dafür auch das Biochemie-Rigorosum absolviert, wo man auch viel über Genetik lernt.
Durch Zufall war mein Professor dort der berühmte Genetiker Hans Tuppy, später Dekan und Rektor der Universität Wien und Wissenschaftsminister der Republik Österreich.
D.h. ich habe in seinen eindrucksvollen Vorlesungen auch viel über Genetik erfahren und die wissenschaftliche Entwicklung seither immer interessiert verfolgt.


Ich lerne immer gerne dazu. Falls jemand einen logischen Fehler in meinen obenstehenden Ausführungen findet, ist er herzlich dazu eingeladen mir zu schreiben:
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Betreff: DNA-Genealogie

Wien, im August 2018                                                      Günter Ofner

 

Weiterführender Artikel: http://www.guenter-ofner.at/index.php/dna-genealogie

Kategorie: DNA-Genealogie
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